Wann es Sinn macht, über Psychotherapie nachzudenken…

Jeder kennt Kri­sen oder ist schon in schwie­rige Situa­tionen geraten, die er mit Hilfe von Freun­den oder der Familie bewäl­tigen konnte. Die meisten Men­schen ver­fügen außer­dem in der Regel über gute Selbst­heilungs­kräfte, die dann akti­viert werden.

Manch­mal reicht es je­doch nicht aus, psy­chische Belas­tungen auf diese Weise zu ver­arbei­ten. Im schlimms­ten Fall können daraus Krank­heiten resul­tieren. Dann ist an pro­fes­sio­nelle Hilfe zu denken, wie bei­spiels­weise das Auf­suchen eines Psy­chothera­peuten. Dieser klärt dann mit Ihnen, ob eine Behand­lung anzu­raten ist und Erfolg ver­spricht.

See­lische Be­las­tung­en machen sich häufig in körper­lich­en Symp­tomen bemerk­bar. Anders­herum können aber auch körper­liche Handi­caps erst see­lische Pro­bleme hervor­rufen. In jedem Fall sind psy­chische Be­schwer­den genau­so behand­lungs­bedürf­tig wie körper­liche Krank­heiten.

Als Psycho­logische Psy­cho­thera­peutin­nen bieten wir Ihnen in ver­trauens­voller Atmos­phäre an, Sie auf Ihrem Weg zu beglei­ten und gemein­sam heraus­zufinden, weshalb Sie Denk- oder Ver­haltens­weisen entwick­elt haben, die Sie als störend empfin­den und suchen mit Ihnen Wege, damit besser umzu­gehen oder auch hilf­reich­ere Alter­nativen zu finden.

Was wir anbieten…

Ambulante Psychotherapie

… das heißt, die „Behan­dlung von psy­chischen („see­lisch­en“) Er­kran­kungen mithilfe von wis­sen­schaft­lich aner­kannten Ver­fahren, Metho­den und Tech­niken“ (aus „Patien­ten­infor­mation“ der KV, PTV 11). Dabei soll­en in zu­nächst wöchen­tlich statt­finden­den 50-minü­tigen Gesprä­chen die belas­tenden Symp­tome gelin­dert oder gebes­sert werden. Ganz wesent­lich dabei ist eine ver­trauens­volle Bezie­hung zwischen Thera­peut und Patient.

Beratung und Coaching

… ist dann sinn­voll, wenn noch keine Pro­bleme mit Krank­heits­wert ent­stan­den sind, man sich den­noch in einer Lebens­situ­ation be­fin­det, in welcher man nicht auf seine Res­sourcen zurück­grei­fen kann. Hier hilft oft eine eher kurz­fris­tig ange­dachte Beglei­tung, in welcher dem Klien­ten seine Bega­bungen und Möglich­keiten verdeut­licht werden.

Vom Erstkontakt zur Therapie…

Ablauf für Patienten der kassenärztlichen Versorgung

1) Telefonsprechstunde

Alle Psycho­thera­peu­tischen Praxen mit kassen­ärzt­licher Versor­gung bieten Telefon­sprech­stunden an. Unsere aktu­ellen Zeiten finden Sie jeweils unter „Kontakt“. Hier können Sie erste Fragen stellen und einen Termin für die Psy­cho­thera­peutische Sprech­stunde aus­machen. In unserer Praxis arbeiten wir aus­schließ­lich im Bestell­system.

2) Psychotherapeutische Sprechstunde

An­schließ­end können Sie bis zu drei­mal in eine Psy­cho­thera­peu­tische Sprech­stunde kommen, wobei eine Sprech­stunde 50 Minuten lang ist. Ziel ist es abzu­klären, ob eine Stö­rung von Krank­heits­wert vor­liegt und wie der indivi­duelle Behand­lungs­bedarf aus­sieht. Eine Empfeh­lung zur weiteren Behand­lung wird gegeben. Schrift­lich er­halten Sie diese Infor­mationen zusam­men mit der Angabe, ob die Thera­pie in unserer Praxis er­folgen kann oder nicht. Ab dem 1. April 2018 benötigen Sie diese „Indi­viduelle Patienten­infor­mation zur ambu­lanten Psycho­therapeu­tischen Sprech­stunde“, um über­haupt mit den proba­torischen Sitz­ungen beginnen zu können.

3) Probatorische Sitzungen

Eine Psy­cho­thera­pie muss bean­tragt werden. Um diesen Antrag stellen zu können, müssen Infor­mationen gesam­melt werden. Dies er­folgt in den proba­torischen Sitz­ungen. Hier können Sie außer­dem für sich schauen, ob Sie sich bei uns als Thera­peu­tinnen gut auf­gehoben fühlen und sich eine Thera­pie vor­stellen können. Dies liegt uns besonders am Herzen. Sollten Sie merken, dass die „Chemie nicht stimmt“, sprechen Sie dies an. Das Zustande­kommen einer Thera­pie bedeutet eine Zusammen­arbeit über längere Zeit, in der Ver­trauen von grund­legender Bedeu­tung ist. Es werden maximal bis zu vier pro­bato­rische Sitz­ungen durch­geführt.

4) Konsiliarbericht

Inner­halb der pro­bato­rischen Sitz­ungen werden Sie gebe­ten, sich einen Konsiliar­bericht Ihres Haus­arztes zu besor­gen. Die Über­weisung und das Formular dazu er­halten Sie im Rahmen der ersten Gesprä­che.

5) Antrag

Neben dem Konsiliar­bericht ist für die Antrag­stel­lung sowohl ein An­trag des Thera­peuten als auch einer Ihrer­seits von­nöten. Auch diese Anträge erhal­ten Sie in unserer Praxis. Bezüg­lich der Thera­pien werden die Kurz­zeit­therapie 1 und 2 mit je­weils 12 Sitz­ungen sowie die Lang­zeit­therapie unter­schieden. Zudem gibt es seit dem 1. April 2017 die Möglich­keit einer Akut­behand­lung, die ent­weder 24 25-minü­tige Gespräche oder, wie in unserer Praxis, 12 50-minü­tige Sitz­ungen bein­haltet.

Bitte beachten Sie:

Trotz Verfü­gung über einen vollen Ver­sorgungs­auftrag für gesetz­lich Versich­erte dürfen wir wegen der Tätig­keit in einer Berufs­aus­übungs­gemein­schaft nur un­wesent­lich mehr als mit halbem Ver­sorgungs­auftrag tätig sein. Aus die­sem Grund sind leider die Plätze für gesetzlich Ver­sicherte trotz Kapazi­täten unserer­seits stark limi­tiert.

Ablauf für Patienten anderer Versicherungen (Private/Beihilfe)

Bei Privat­versich­erten sieht der Ablauf der ersten Ge­sprä­che etwas anders aus und variiert von Ver­sich­erung zu Ver­sich­erung. Bitte infor­mieren Sie sich hier­zu bei Ihrem Kosten­träger.

Mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben…

Für Ver­sich­erte der gesetz­lichen Kranken­versich­erungen über­nimmt die je­weilige Kranken­kasse die Kosten der ambu­lanten Psycho­therapie voll­ständig.

Die Kosten für Privat­ver­sich­erte vari­ieren von Ver­sich­erung zu Ver­sich­erung und müssen in den ent­sprech­enden Ver­trä­gen nach­gele­sen werden. Die Ab­rechnung erfolgt generell über die offi­zielle Gebühren­ord­nung für Psycho­thera­peuten (GOP).

Ist die Kosten­über­nahme für eine Behand­lung von ihrer Kran­ken­kasse ausge­schlos­sen, können Sie selbst­verständ­lich die Kosten der Psycho­thera­pie auch selbst tragen. Dies ist auch eine Option, wenn Sie bei­spiels­weise den Wechsel in eine pri­vate Kranken­ver­sicher­ung, Verbe­amtung oder den Ab­schluss einer Berufs­unfähigkeits­versich­erung planen. Auch in diesem Fall er­folgt die Ab­rechnung über die Ge­bühren­ordnung für Psycho­thera­peuten (GOP).

Kontakt

Praxis für Psychotherapie Wittlich
Sabine Knuth & Babett Herrmann

Oberstraße 44 · 54516 Wittlich
Tel. 06571.1358719

Cookie-Hinweis

Wir setzen auf unserer Seite, neben essentiellen Cookies, Analyse-Technologien von Dritten ein, um unsere Dienste anzubieten und uns stetig zu verbessern.

Sie können dies akzeptieren oder der Analyse per Klick auf die Schaltfläche "Ablehnen" widersprechen.

Infos zum Datenschutz
Zustimmen Ablehnen